Tränenkuchen

TränenkuchenIch bin wirklich ein Fan von Käsekuchen, in allen Variationen und am liebsten in Verbindung mit Früchten. Die klassische Kombination, die wohl die meisten von Oma kennen, ist der Käsekuchen zusammen mit Dosenmandarinen – ich könnte mich reinlegen.

Eine kleine Abwandlung, die optisch aber wirklich etwas hermacht, ist der Tränenkuchen. Ein klassischer Käsekuchen mit Baiserhaube und da ich die Dosenmandarinen so sehr mag, habe ich diese natürlich auch noch hinzu getan.

Rezept Tränenkuchen:

Teig

  • 70 g zimmerwarme Butter
  • 100 g Zucker
  • 200 g Mehl
  • 2 Eier
  • 1 TL Backpulver

Käsefüllung

  • 750 g Magerquark
  • 150 g Zucker
  • 1 Becher Schmand
  • 1 Pck Vanillezucker
  • 1 Pck Vanillepuddingspulver
  • 3 Eigelb
  • 150 ml Öl
  • 250 ml Milch
  • 2 kl. Dosen Mandarinen

Baiserhaube 

  • 3 Eiweiß
  • 6 EL Puderzucker

Zuerst wird der Backofen auf 180°C Umluft vorgeheizt. Eine 26er Springform wird eingefettet und mit Mehl ausgestäubt. Die Butter und der Zucker werden cremig gerührt. Anschließend gebt ihr nacheinander die Eier dazu und rührt sie unter die Masse. Dann wird das Mehl, zusammen mit dem Backpulver zum Teig gegeben und vermengt. Wenn ihr einen schönen glatten Teig habt, rollt ihr ihn zu einer Kugel. Dann wird er mit dem Nudelholz zu einem großen Kreis ausgerollt, sodass er in die Springform passt und am Rand noch hochgezogen werden kann. Hierbei lohnt es sich sehr sauber zu arbeiten, damit der Kuchen nachher auch am Rand sehr gleichmäßig aussieht.

Für die Käsefüllung können alle Zutaten, außer den Mandarinen, ohne bestimmte Reihenfolge in eine Schüssel gegeben und verrührt werden. Anschließend werden die Mandarinen vorsichtig untergehoben, damit sie nicht kaputt gehen. Die Masse wird dann in die Springform gegeben und alles kommt für ca. 40-45 Minuten in den Ofen. Ihr könnt sehen ob der Kuchen (fast) fertig ist, in dem ihr an der Form ein wenig rüttelt. Die Masse sollte relativ fest sein und sich nur wenig hin und her bewegen.

In der Zwischenzeit schlagt ihr die Eier für die Baiserhaube steif und lasst während des Schlagens den Puderzucker einrieseln.

Wenn der Kuchen fertig ist, holt ihr ihn aus dem Ofen und streicht die Baisermasse in Wellen auf den Kuchen. Nun muss das Ganze noch einmal für 10-15 Minuten in den Ofen. Hierbei soll der Baiser etwas braun werden, jedoch nicht zu dunkel. Bleibt am besten in der Nähe eures Backofens, damit ihr es kontrollieren könnt.

Wenn der Kuchen aus dem Ofen kommt, geht es darum, dass er Tränen bekommt. Bei mir hat es leider nicht sehr gut funktioniert und die wenigen Tränen sieht man nicht gut auf den Bildern. Aber eigentlich entstehen sie, wenn ihr den Kuchen über Nacht in den Kühlschrank stellt, oder direkt neben einen Wasserkocher. Die Luftfeuchtigkeit hilft euch dabei.  Am besten backt ihr den Kuchen am Vortag, da er wirklich einmal durchkühlen muss, damit die Käsemasse fest wird.Tränenkuchen

Obwohl mein Freud etwas enttäuscht war, dass sich doch Mandarinen in dem Kuchen versteckt hatten, hat es auch ihm gut geschmeckt und ein zweites Stück wurde verlangt. Ich würde sagen, dass macht deutlich, dass der Kuchen ein voller Erfolg war und wie schon erwähnt, durch seine Baiserhaube sieht er wirklich besonders aus.Tränenkuchen

Lasst mich wissen, wie er euch schmeckt. Ich freue mich sehr über eure Rückmeldungen.

Liebe Grüße
Mareile

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