Jedem Hamburger sein Franzbrötchen, oder eine einfache “Alternative”

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Hefezupfbrot mit Zimt

In unserer Familie ist das gemeinsame Frühstücken am Wochenende immer etwas Besonderes und es zieht sich oft über Stunden hin. So auch am letzten Sonntag – Muttertag. Wir hatten alle zu uns eingeladen und natürlich mussten auch selbst gemachte Dinge auf den Tisch, allen voran das Hefezupfbrot mit Zimt – eine „Alternative” zum Hamburger Franzbrötchen.

Wer uns Hamburger kennt, weiß, dass wir nichts auf unser Franzbrötchen kommen lassen, aber ich muss zugeben, dass das Hefezupfbrot mit Zimt dem Ganzen schon gefährlich nah kommt. Und wer außerdem schon einmal versucht hat Franzbrötchen selber zu machen, weiß auch, wie aufwendig es ist. Das Hefezupfbrot mit Zimt bzw. die Hefe braucht auch ihre Zeit, aber man ist nicht die ganze Zeit beschäftigt.

Das Rezept habe ich aus einer alten LECKER Bakery. Hefezupfbrot mit Zimt 5

Zutaten:

  • 500 g + etwas Mehl
  • 50 g +150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen (7 g) Trockenhefe
  • Salz
  • 150 ml lauwarme Milch
  • 50 g weiche + etwas + 100 g weiche Butter
  • 2 Eier
  • 2 TL gemahlener ZimtHefezupfbrot mit Zimt 2

Zuerst werden 500 g Mehl, 50 g Zucker, der Vanillezucker, die Hefe und ½ TL Salz vermischt. Die lauwarme Milch wird zu der Mehlmischung gegeben. Mit dem Knethaken der Küchenmaschine, oder des Handmixers wird nun der Teig ca. 8 Minuten lang zu einem glatten und elastischen Teig verknetet. Dann darf er zugedeckt an einem warmen Ort gut eine Stunde gehen.

Währenddessen wird eine Kastenform (ca. 30 cm lang) eingefettet. 150 g Zucker und 2 TL Zimt werden in einer kleinen Schüssel verrührt. Nun wird der Teig noch einmal kräftig durchgeknetet und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 1 cm dick ausgerollt. Der Teig wird dann mit 100 g Butter bestrichen und dem Zimtzucker bestreut. Wundert euch nicht, dass es doch recht viel Zucker ist. Das ist das Besondere an dem Brot bzw. an unseren Franzbrötchen, denn das bildet die “Zimtzuckerkruste” und das ist das Markenzeichen eines guten Franzbrötchens. Der Teig wird dann in für die Kastenform passenden Quadrate geschnitten (ca. 8 x 8 cm).

Wenn alles vorbereitet ist, werden die Quadrate nacheinander in die Form gestapelt. Ich habe die Form senkrecht aufgestellt, damit der Zucker nicht herunterfällt und wirklich alles an seinem Platz bleibt J Wenn der gesamte Teig in die Form gestapelt wurde, muss er noch einmal bedeckt eine halbe Stunde lang gehen. Meine Form war nur zu ca. ¾ gefüllt, der Teig hat sich aber beim Backen gleichmäßig in der Form verteilt.

Der Backofen wird auch 150°C Umluft vorgeheizt. Das Brot wird ca. 35 Minuten im Backofen gebacken. Wenn es schön aufgegangen ist und Farbe bekommen hat, wird es aus dem Ofen genommen und muss noch mindestens 30 Minuten in der Form ruhen. Danach kann es vorsichtig gestürzt werden.

Das Brot ist wirklich sehr einfach und lecker. Trotzdem dauert es mir zur Frühstücksvorbereitung zu lange. Daher habe ich es schon am Vorabend gebacken und habe es dann kurz vor dem Essen noch einmal in der Mikrowelle ca. 30 Sekunden erwärmt. Mit Butter wirklich lecker und wie schon erwähnt – ganz leise sage ich, dass es eine Alternative zum Franzbrötchen sein kann JHefezupfbrot mit Zimt 4

Was gibt es bei euch zum besonderen Frühstück?

Liebe Grüße
Mareile

 

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